Ein Telemedizin-Rezept für Cannabis ist rechtlich wirksam, schützt bei einer Verkehrskontrolle aber nicht automatisch vor Maßnahmen. Entscheidend sind für Polizei und Fahrerlaubnisbehörden THC-Wert und tatsächliche Fahrtüchtigkeit, nicht die Art der ärztlichen Verordnung. Wer als Cannabis-Patient unterwegs ist, sollte sich daher nicht auf das Rezept verlassen, sondern rechtlich vorbereitet sein, da Fehlannahmen schnell den Führerschein gefährden können.
Ein Cannabis-Patient verliert nach einer Polizeikontrolle fast seine Fahrerlaubnis – obwohl er legal telemedizinisch verschriebene Medikamente nutzt. Und was nun? Rufen Sie uns an, wir klären Ihre Rechte im Verkehrsrecht.
Autofahren nach dem Kiffen?
Seit dem Ansbach-Urteil 2025 reicht normales Fahrverhalten nicht mehr aus: Schon ab 3,5 ng/ml THC im Blut drohen MPU und Führerscheinentzug – selbst ohne Ausfallerscheinungen. Warum Cannabis-Konsum im Straßenverkehr jetzt noch riskanter ist und was Betroffene wissen müssen, liest du hier.
Ein Unfall unter dem Einfluss von Cannabis kann schwerwiegende rechtliche und finanzielle Folgen haben. Neben strafrechtlichen Konsequenzen drohen hohe Regressforderungen durch die Versicherung.