Artikel mit dem Tag "Verkehrskontrolle"



MEDIZINAL-CANNABIS UND FÜHRERSCHEIN: „ICH HATTE DAS GEFÜHL, MICH STÄNDIG RECHTFERTIGEN ZU MÜSSEN
Elena Müller, 34 Jahre alt und berufstätige Medizinal-Cannabis-Patientin, geriet nach einer Verkehrskontrolle ins Visier der Fahrerlaubnisbehörde. Trotz legaler ärztlicher Verordnung und stabiler Therapie wurden Zweifel an ihrer Fahreignung geäußert. Nach zusätzlichen Gutachten und anwaltlicher Unterstützung stellte ein Gericht klar, dass Medizinal-Cannabis allein keine automatische Fahruntauglichkeit bedeutet. Entscheidend bleibt immer die individuelle Fahreignung im Einzelfall.
POLIZEIKONTROLLE AM WOCHENENDE? BLUT- UND URINTEST – WAS NUN?
BLUT- ODER URINTEST NACH POLIZEIKONTROLLE? Was jetzt im Gutachten steht, entscheidet über Führerschein, Bußgeld oder MPU. Oliver Rabbat hilft sofort.

Telemedizin-Rezept für Cannabis bei Verkehrskontrollen
Ein Telemedizin-Rezept für Cannabis ist rechtlich wirksam, schützt bei einer Verkehrskontrolle aber nicht automatisch vor Maßnahmen. Entscheidend sind für Polizei und Fahrerlaubnisbehörden THC-Wert und tatsächliche Fahrtüchtigkeit, nicht die Art der ärztlichen Verordnung. Wer als Cannabis-Patient unterwegs ist, sollte sich daher nicht auf das Rezept verlassen, sondern rechtlich vorbereitet sein, da Fehlannahmen schnell den Führerschein gefährden können.

Oliver Rabbat

Fachanwalt für Strafrecht

Anwalt für Verkehrsrecht

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